Viele Spieler, die in illegalen Online-Casinos Geld verloren hatten, können diese Verluste mit Hilfe eines Prozessfinanzierers komplett ohne Kostenrisiko zurück holen, weil die meisten Online-Casinos -oftmals Anbieter aus dem Ausland wie Malta oder Zypern oder Gibraltar, in Deutschland in den vergangenen Jahren bis zum 01.07.2021 gem. § 4 Abs. 4 Glücksspiel-Staatsvertrag meistens illegal betrieben wurden, worauf die Kanzlei Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB, die seit dem Jahr 2002 schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig ist und schon etliche Online-Casino-Spieler erfolgreich vertrat, hinweist.

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Zeit für Dr. Späth & Partner, hier die wichtigsten Fragen für Spieler, die in Online-Casinos Geld verloren haben, zu beantworten.

Welche Spieler können Geld von Online-Casinos zurück fordern und warum?

Die meisten Online-Casinos -oftmals Anbieter aus dem Ausland wie Malta oder Zypern oder Gibraltar, sind in Deutschland in den vergangenen Jahren gem. § 4 Abs. 4 Glücksspiel-Staatsvertrag meistens illegal betrieben worden, weshalb Spieler oftmals Geld zurück fordern können.

Diverse Urteile ergingen inzwischen gegen diverse Online-Casinos vor Gerichten in ganz Deutschland, auch Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB konnten erst vor kurzem ein noch nicht rechtskräftiges Urteil des LG Berlin vom 11.04.2022 mit dem Az. 39 O 65/21 gegen das Unternehmen ElektraWorks Ltd. aus Gibraltar, das jedenfalls im Zeitraum 2017 – 2020 unter der Marke „bwin.com“ ein Online-Casino betrieb/betreibt, erstreiten, in dem das Unternehmen zum überwiegenden Schadensersatz an den dortigen Spieler in Höhe von 211.330,24 € verurteilt, die er als Verlust erlitt.

Das LG Berlin bejahte schon die internationale Zuständigkeit, ungeachtet etwaiger Bestimmungen zum Gerichtsstand in den AGB der Beklagten, weiter teilte das LG mit, dass der Kläger diese Leistungen ohne Rechtsgrund erbrachte, da der zwischen Kläger und Beklagter abgeschlossene Spielvertrag wegen eines Verstoßes gegen § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrages Berlin in der damaligen Fassung gemäß § 134 BGB nichtig war und der GlüSTv (2012) von Berlin Anwendung finden würde, da der Kläger von hier aus seine Spieleinsätze tätigte. Das Landgericht kam somit zu dem erfreulichen Ergebnis, dass der Kläger einen Anspruch auf Rückzahlung von Spieleinsätzen in Höhe von 211.330,24 € gegen die Beklagte habe gem. § 812 Abs. 1 Satz 1, 1. Alt. BGB.

Auch von obergerichtlicher Seite ist inzwischen eine erfreuliche Entwicklung zu beobachten, denn nun hatte auch das OLG Frankfurt am Main als eines der ersten Oberlandesgerichte in Deutschland in einem Hinweisbeschluss (Hinweisbeschluss vom 08.04.2022,  Az. 23 U 55/21) mitgeteilt, dass es die Berufung des dortigen Online-Casinos gegen eine Entscheidung des LG Gießen, das dem dortigen Spieler Recht gab, für unbegründet halten würde.

Spieler, die in illegalen Online-Casinos Geld verloren haben, haben also nach Ansicht von Dr. Späth & Partner oftmals gute Chancen, dieses von den Casinos zurück zu erhalten, wobei nach Ansicht von Dr. Späth & Partner einige Voraussetzungen zu beachten sind, damit der Spieler gute Chancen hat:

  1. Diverse Online-Casinos hatten in Schleswig-Holstein eine Erlaubnis, sofern auch der Spieler selbst seinen Wohnsitz in Schleswig-Holstein hatte, sind die Chancen schlechter für Spieler, die in Schleswig-Holstein gespielt und Verluste erlitten hatten.
  2. Der Spieler sollte nichts von der Illegalität der Online-Casinos gewusst haben, viele Spieler berichten davon, dass sie erst durch die aktuellen Urteile von der Illegalität erfahren haben.
  3. Der Spieler sollte sich nicht in der Privatinsolvenz befinden/befunden haben.
  4. Bei Sportwetten sind die Chancen oftmals schlechter, so dass vor allem Spieler, die mit normalen Online-Casino-Wetten Gelder verloren haben, gute Chancen haben.
  5. Seit dem 01.07.2021 sollten Online-Casinos legalisiert werden, für Verluste, die nach dem 01.07.2021 entstanden sind, muss daher geprüft werden, ob

das Casino über eine gültige Lizenz verfügte.

Wir prüfen Ihre Ansprüche kostenfrei und unverbindlich für Sie und teilen Ihren Ihre Möglichkeiten mit.

 

casino

Für welchen Zeitraum kann ich Verluste zurück fordern?

Der Zeitraum, in dem Verluste zurück gefordert werden können, ist im Einzelfall zu prüfen, die Verjährungsfrist beträgt gem. §§ 195, 199 BGB 3 Jahre ab Kenntnisnahme/grob fahrlässiger Unkenntnis zum Jahresende, die Höchstverjährungsfrist aber 10 Jahre. Oftmals ist also für die Jahre 2019 – 2021, hier der 01.07.2021, eine Rückforderung möglich, oftmals können sogar Spielverluste der letzten 10 Jahre zurück gefordert werden, was im Einzelfall geprüft werden muss.

Fast alle Online-Casinos waren bis zum 01.07.2021 illegal (mit Ausnahme von Sportwetten oder Spielen in Schleswig-Holstein), Verluste, die bis zu diesem Zeitpunkt entstanden sind, können oftmals zurück gefordert werden. Seit dem 01.07.2021 ist ein neuer Glücksspiel-Staatsvertrag in Kraft getreten und dieser soll Online-Glücksspiel legalisieren, allerdings erst seit dem 01.07.2021.

Auch bei Verlusten, die nach dem 01.07.2021 entstanden sind, ist eine Rückforderung daher nicht aussichtslos, hier muss immer im jeweiligen Einzelfall geprüft werden, ob das Casino nach dem 01.07.2021 dann bereits über eine gültige Lizenz verfügte oder nicht.

Wie kann ich meine Verluste nachweisen und kann ich auch gegen andere Beteiligte klagen?

Es können nur „echte Verluste“ gegenüber dem Casino eingefordert werden, d.h., wenn Sie Verluste erlitten haben, aber zwischenzeitlich Gewinne erzielt haben,

müssen Sie die Gewinne von den Verlusten abziehen und können nur den Gesamtsaldo einfordern.

Sie haben gemäß der DSGVO gegenüber dem Casino einen Anspruch auf Übersendung der Spieler-Transaktionslisten, aus denen Sie Ihre Verluste ersehen können.

Teilweise reichen auch die Überweisungsbelege Ihrer Hausbank, um erkennen zu können, wie viel Geld Sie an das Online-Casino überwiesen haben.

Auch gegen Zahlungsdienstleister wie z.B. überweisende Banken kommen grundsätzlich Ansprüche in Betracht, von einem Vorgehen gegen diese raten wir jedoch eher ab, weil die juristischen Chancen gegen diese unsicher sind und die Chancen gegen Online-Casinos mittlerweile sehr gut.

Kann ich ohne Kostenrisiko mit einem Prozessfinanzierer meine Ansprüche geltend machen und warum ist dieser wichtig?

Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel leider die Kosten nicht für ein Vorgehen gegen Online-Casinos z.B. wegen des sog. „Spiel -und Wettausschlusses“ oder „Spekulationsgeschäfte-Ausschlusses“.

Spieler, die einen Fall nicht selber finanzieren wollen, können inzwischen aber oftmals auf die Hilfe eines Prozessfinanzierers zurück greifen, der oftmals ab Verlusten von ca. 10.000 – 15.000,- € pro Casino alle Kosten und Risiken für den Spieler bei einem Rechtsstreit gegen das Casino übernimmt. Lediglich im Erfolgsfall -wenn also wirklich Geld „zurück kommt“, verlangt ein Prozessfinanzierer in der Regel dann ca. 35-49 % vom „Erlös“.

Sie sollten also sehen, dass Sie mit einem Prozessfinanzierer zusammen arbeiten, der einen möglichst geringen Prozentsatz vom Erlös abbekommen will.

Die Prozessfinanzierer, mit denen Dr. Späth & Partner zusammen arbeiten, verlangen in der Regel zwischen 35 – 37,5 % vom Erlös.

Da die außergerichtliche Vergleichsbereitschaft nach Beobachtung von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten bei den Online-Casinos mittlerweile gering ist, sondern oftmals erst nach Klageeinreichung positive Ergebnisse möglich sind, ist also ein Prozessfinanzierer eine wichtige Hilfe für betroffene Online-Casino-Spieler, die ihren Fall nicht selber finanzieren wollen.

Allerdings kommt selbstverständlich auch ein von Ihnen selbst finanziertes Vorgehen in Betracht, mit der Möglichkeit, dann im Erfolgsfall ggf. noch etwas mehr vom Erlös behalten zu können, allerdings dann auch mit eigenem Kosteneinsatz und Risiko.

Wie stehen die Chancen, wie lange dauert das in der Regel?

Die Chancen für Spieler in Online-Casinos, in Online-Casinos verlorenes Geld erfolgreich zurück zu fordern, werden nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB mit Sitz in Berlin und Hamburg immer besser, denn die Rechtsprechung spielt Casino-Spielern nach Beobachtung von Dr. Späth & Partner Rechtsanwälten mbB, die bereits zahlreiche geschädigte Online-Casino-Spieler vertreten, immer mehr „in die Hände.“

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth, MSc (Nottingham Trent University), von Dr. Späth & Partner hierzu: „Die Chancen für Spieler, die in Online-Casinos Geld verloren haben, sind daher meiner Meinung nach aktuell so gut wie nie, viele Online-Casinos versuchen auch inzwischen meiner Beobachtung nach, negative obergerichtliche Urteile zu vermeiden und sind daher teilweise inzwischen vergleichsbereit, auch, weil mit Online-Casino-Spielen jährlich Milliardenumsätze erzielt werden, die Online-Casinos sich das Geschäft, das inzwischen teilweise legalisiert werden soll, nicht verderben und negative Publicity vermeiden wollen.“

In der Regel dauert es je nach Einzelfall 6-12 Monate nach Klageeinreichung, bis ein Urteil oder Vergleich geschlossen werden kann.

Warum Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte?

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB mit Sitz in Berlin und Hamburg sind seit dem Jahr 2002, und somit seit ca. 20 Jahren, schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht und Verbraucherschutzrecht tätig sind konnten seitdem mehrere tausend geschädigte Anleger und Verbraucher in diversen Massenskandalfällen

vertreten (Lehman-Zertifikate, diverse Anleihefälle, aktuell Wirecard, Dieselskandal, etc.).

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB betreuten auch schon seit dem Jahr 2020 zahlreiche Spieler, die bei Online-Casinos ihr Geld verloren haben, und konnten seitdem diverse Urteile (z.B. LG Nürnberg, Az. rechtskräftiges Urteil vom, LG Berlin, Az. 39 O 65/21, noch nicht rechtskräftiges Urteil vom 11.04.2022) und zahlreiche Vergleiche schließen. Dr. Späth & Partner haben somit langjährige Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht und speziell auch im Bereich Online-Casinos.