20.04.2017: Onecoin/IMS

BaFin weitet Verbotsverfügung gegen IMS aus + friert Konten ein! Dr. Späth & Partner vertreten Anleger!

Die "OneCoin Ltd" mit Sitz in Dubai steht in einem Verbund von Unternehmen, die unter der Marke "OneCoin" über ein mehrstufiges Vertriebssystem weltweit und auch in Deutschland virtuelle Werteinheiten vertreiben, die sie als Kryptowährung deklarieren.

Die Anleger konnten sich hierbei bei "OneCoin" z.B. in Form eines sog. "Tycoon Trader Packages" beteiligen.

Im Autrag von "OnceCoin Ltd." ließ sich dabei die IMS International Marketing Services GmbH mit Sitz in Greven, Deutschland, von Anlegern, die in den Besitz von "Onecoins" kommen wollten, die dafür zu leistenden Entgelte auf wechselnde Bankkonten bei verschiedenen Kreditinstituten in Deutschland überweisen und leitete die Gelder im Auftrag von Onecoin Ltd. an Dritte, auch außerhalb Deutschlands, weiter.

Nachdem die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), bereits mit Bescheid vom 05.04.2017 an die IMS International Marketing Service GmbH verfügte, das unerlaubt für die OneCoin Ltd., Dubai, betriebene Finanztransfergeschäft mit "OneCoin"-Anlegern sofort einzustellen und die Abwicklung der unerlaubten Geschäfte angeordnet hatte, hat die BaFin ihre Maßnahmen inzwischen ausgeweitet.

Mit Datum vom 18.04.2017 teilt die BaFin folgendes mit:

"Im Anschluss an die Verfügung vom 5. April 2017 gegenüber der IMS International Marketing Services GmbH (IMS) wies die BaFin am 18. April 2017 das Unternehmen OneCoin Ltd., Dubai, unmittelbar an, seine Geschäftstätigkeit in Deutschland insoweit einzustellen, als es in die Anbahnung, die Abwicklung und den Abschluss des durch IMS unerlaubt betriebenen Finanztransfergeschäfts dadurch einbezogen ist, dass es Zahlungen auf deren Konten veranlasst und Zahlungsanweisungen gegenüber der IMS ausspricht.

Die Verfügung gegen die OneCoin Ltd. ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar. Sie ist noch nicht bestandskräftig".

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth von Dr. Späth & Partner hierzu: "

"Dies sind schlechte Nachrichten für die Anleger von OneCoin/IMS. Anleger sollten daher schnell handeln und umgehend versuchen, ihre einbezahlten Gelder zu sichern. Hierbei sollte z.B. auch die Möglichkeit eines dinglichen Arrests in die von der BaFin gesperrten Konten zur vorläufigen Sicherung geprüft werden, vor allem, da hier nach Mitteilung der BaFin noch ca. 29 Mio. € liegen.

Bei der Vollstreckung gilt immer das sog. "Prioritätsprinzip", d.h., wer zuerst kommt, mahlt zuerst, daher ist schnelles Handeln geboten.

Auch alle anderen Möglichkeiten sollten geprüft werden."

Dr. Späth & Partner vertreten bereits zahlreiche betroffene OneCoin/IMS-Anleger aus Deutschland/Österreich und der Schweiz.

Betroffene Anleger können sich gerne an Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mit Sitz in Berlin und Hamburg wenden. 

 

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