30.01.2017: Lignum Sachwert AG

Insolvenzverfahren eröffnet, Schadensersatzklagen laufen! Dr. Späth & Partner informieren

Im Fall der insolventen Lignum Sachwert Edelholz AG teilen Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB mit Sitz in Berlin und Hamburg betroffenen Anlegern aus aktuellem Anlass mit, dass Medienberichten der letzten Tage zufolge nun das reguläre Insolvenzverfahren vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter dem Az. 361 IN 1853/16 eröffnet wurde.

Vorausgegangen war, dass die BaFin im März 2016 die Produkte Nobilis Vita, Nobilis Priva und Nobilis Rent verboten hatte, weil kein zu dem Zeitpunkt  ausreichender Verkaufsprospekt vorgelegen hatte.

Die Lignum Sachwert Edelholz AG hatte dann mit Datum vom 08.04.2016 Insolvenz angemeldet, zum -zunächst vorläufigen- Insolvenzverwalter wurde dann Herr Rechtsanwalt Prof. Rolf Rattunde bestellt.

Die Forderungen können Medienberichten zufolge bis zum 01.04.2017 angemeldet werden. Der Berichtstermin wird aber wohl bereits am 01.03.2017 statt finden.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB empfehlen betroffenen Anlegern auf jeden Fall die form- und fristgerechte Forderungsanmeldung, um über eine eventuelle Insolvenzquote noch einen Teil des investierten Geldes zurück zu erhalten.

Allerdings wird, worauf Dr. Späth & Partner hinweisen, alleine über das Insolvenzverfahren eine vollständige Schadenskompensation nicht möglich sein, es steht zu befürchten, dass Anleger alleine über das Insolvenzverfahren nur einen Bruchteil ihres Schadens ersetzt erhalten.

Aus diesem Grunde sollten Anleger nach Ansicht von Dr. Späth & Partner auch nach anderen Möglichkeiten suchen, um ihren Schaden zu kompensieren, d.h., zu prüfen, ob nicht die Unternehmensverantwortlichen, Treuhänder, aber auch die Vermittler der Anlage sich eventuell schadensersatzpflichtig gemacht haben könnten.

Dr. Späth & Partner sind der Ansicht, dass sich in vielen Fällen, was immer im Einzelfall geprüft werden muss, die jeweiligen Vermittler der einzelnen Lignum-Anlagen schadensersatzpflichtig gemacht haben könnten, aus diesem Grunde hatten Dr. Späth & Partner bereits vor einiger Zeit die ersten Klagen gegen diverse Lignum-Vermittler eingereicht, z.B. vor den Landgerichten Stuttgart, Neuruppin und Neubrandenburg.

So ist es nach Ansicht von Dr. Späth & Partner in diversen Fällen fraglich, ob die Berater ihrer Pflicht zur Prüfung der Plausibilität dieser Anlage nachgekommen sind. Die teilweise prognostizierten Renditen zwischen 7-13 % über einen Zeitraum von 15-20 Jahren gaben jedenfalls nach Ansicht von Dr. Späth & Partner Anlass zu Zweifeln, zumal teilweise mit stetig steigenden Holzpreisen kalkuliert wurde.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Walter Späth von Dr. Späth & Partner hierzu: "Wir sind z.B. der Ansicht, dass die Lignum-Produkte keinesfalls, wie von diversen Vermittlern dargestellt, die sicheren Sachwert-Investitionen waren, als die sie oftmals beworben wurden, sondern in Wirklichkeit durchaus riskante, wenn nicht sogar spekulative Kapitalanlagen darstellten." Inwieweit die Berater und Vermittler dieser Produkte hierauf hingewiesen haben, bleibt im jeweiligen Einzelfall zu prüfen.

Hinzu kommt, dass Anleger in diversen Fällen, wie Dr. Späth & Partner mittlerweile heraus finden konnten, teilweise mit einem Sicherheitenkonzept in die Anlage gelockt wurden, das nach Ansicht von Dr. Späth  & Partner zweifelhaft ist bzw. war.

Auch hieraus könnten sich in diversen Fällen Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler ergeben, sofern das Sicherheitenkonzept dem Anleger werthaltiger dargestellt wurde, als es tatsächlich war oder hierzu falsche Angaben gemacht wurden.

Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB sind daher der Ansicht, dass ein Vorgehen gegen die Berater und Vermittler der Anlage in diversen Fällen sinnvoll ist, da Beratungspflichten, vorbehaltlich einer Prüfung im Einzelfall- offenbar in diversen Fällen verletzt wurden und die Erfolgsaussichten eines Vorgehens gegen die Vermittler daher in vielen Fällen als gut erscheinen, denn der Berater bzw. Vermittler der Anlage schuldet nach aktueller BGH-Rechtsprechung eine anleger- und objektgerechte Beratung und ist dem Anleger zum Schadensersatz verpflichtet, sofern er ihn nicht in diesem Sinne beraten hat.

Geschädigte Lignum-Anleger können sich gerne an Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB wenden, für rechtsschutzversicherte Anleger holen wir gerne eine kostenlose Anfrage bei deren Rechtsschutzversicherung ein.

 

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